Makernispitze (2.640 m)

Die Makernispitze kennt man zuweilen auch unter den Namen Magernigspitz, Magernig oder Maggernig.

Über eine asphaltierte Straße erreicht man das Sadnighaus. Dort lässt man das Auto stehen und wandert in den Talboden hinab und dann weiter das Tal hinein zur Auernigalm. Von dort beginnt ein gut ausgeschilderter Aufstieg relativ steil hinauf zur Burgstalleralm. Die erste Hürde ist damit geschafft und es geht entlang von Bächen und Kuhweiden etwas weniger steil weiter. Leise sein! Oben am breiten Bach, dann werdet ihr bestimmt ein paar Murmeltiere sehen. Weiter geht es zum Schobertörl.

Jetzt wird es wieder etwas steiler. Entlang auf mit Schotter und Geröll gespickten Wegen, werden innerhalb weniger Minuten viele Höhenmeter gemacht. Dabei ist Trittsicherheit gefragt. Ist dies geschafft geht es an der Flanke wieder ein paar Meter flach dahin bis ein letztes Schild den Weg Richtung Gipfel weist.

Der Weg dahin hat es noch einmal in sich. Er ist nicht mehr ganz so kräfteraubend wie der Antieg durch das Geröll, aber es zieht sich dennoch etwas. Ein kurze Stelle ist mit einem Seil gesichert um sich festzuhalten. Manchmal ist der Weg etwas ausgesetzt und verlangt ein paar längere Schritte.

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Nur ein kurzes Gastspiel beim Großglockner Berglauf

Ich bin enttäuscht und wütend. Wütend und enttäuscht. Es ist schwer diese heutige Niederlage in Worte zu fassen. 12,7 Kilometer auf circa 1400 Höhenmeter hätten es sein sollen. Mehrfach habe ich vor dem Wettkampf selbst die Strecke bereits abgewandert. Mit jeder Tour konnte ich meine Pace steigern. Und prinzipiell wäre für heute eine Zeit um die 3 Stunden und 15 Minuten dringewesen. Meine erste Vorgabe von < 3 Stunden wäre wohl nicht zu schaffen gewesen. Aber auch mit 3 Stunden 30 Minuten wäre ich noch zufrieden.

Aus

Daraus wurde aber nichts. Ohnehin fühlte ich mich seit einigen Tagen lasch und kränklich, hatte gehofft wieder auf die Beine zu kommen wenn ich mich die letzten Tage vor dem Wettkampf schone. Wirklich fit fühlte ich mich auch heute morgen nicht, obwohl mir da wohl auch die Nervosität ein bisschen die Einschätzung trübte. Der erste Kilometer, das Flachstück ging toll, ich hielt mein Tempo, versuchte nicht das Tempo der Mitläufer anzunehmen. Ganz sachte steigerte ich die Geschwindigkeit. Dann ging es die Asphaltstraße bereits etwas steiler hoch, ich reduzierte mein Tempo, wie im Training auf Laufschritt statt Joggen. Damit ist man ohnehin kaum langsamer aber es kostet etwas weniger Kraft.

Zack! Krampf! Die Wade sofort verhärtet blieb ich abrupt stehen, massierte den Muskel, versuchte nochmals anzustarten. Ein Mitläufer bot mir gleich eine Magnesiumtablette ab. Danke dafür! Ich hatte aber selbst ein Pulverchen dabei. Doch es half alles nichts. Humpelnd und unter Schmerzen zerrte ich mich noch 500 Meter hoch. An der 2 Kilometer Marke war Schluss.

Jetzt

Jetzt sitze ich bereits zu Hause. Die Wade brennt immer noch. Dazu hat sich jetzt Husten gesellt. Ich bin nicht fit. Ich bin enttäuscht. Eine Freundin macht in diesem Moment wohl den Zieleinlauf. Auch für sie ist es heuer die erste Teilnahme. Wir haben etwas zusammen trainiert und uns Mut zugesprochen. Nächstes Jahr, werde ich es nocheinmal versuchen, sonst zerfrisst mich die Enttäuschung über die heutige Niederlage.

Grossglockner Berglauf – T minus 24 Tage

Es sind keine 24 Tage mehr bis zum Großglockner Berglauf und jetzt bekomme ich es doch etwas mit der Angst zu tun. Die angepeilten 3 Stunden als Ziel sind im Moment außer Reichweite. Heute habe ich die Strecke bei Hitze und mit Rucksack in 4 Stunden abgewandert. Ich frage mich ob ich ohne Gepäck am Tag des Wettbewerbs deutlich schneller bin. Dennoch, das Training geht weiter. Wenn es nicht die drei Stunden werden, soll es halt nicht so sein. Dabeisein ist alles. Man kann sich das ja immer irgendwie Schönreden.
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Grossglockner Berglauf – T minus 86 Tage

Jetzt wo der Schnee langsam weg schmilzt habe ich heute einen Teil der Grossglockner Berglauf Strecke abgewandert und dabei war ich überraschend flott. Das bisherige Lauftraiing im Flachen Gelände hat sich bezahlt gemacht. Jetzt muss ich darin fit werden flott Höhenmeter zu machen. Die ersten Kilometer der Grossglockner Berglauf Strecke hab ich für mich bisher in drei Etappen unterteilt.

Kilometer 0 bis 2,9 Asphalt Qual: Da geht es auf der Landstraße vom Start weg ca. 3 Kilometer lang zum Kräuterwandstüberl – 200 Höhenmeter – Das geht.
Kilometer 2,9 bis 3,5 Oberschenkel Qual: Knappe 600 Meter, aber teilweise starke Steigung – 180 Höhenmeter – Das brennt ein bisschen.
Kilometer 3,5 bis 5,5 Lauf!!!: Zwei Kilometer, leichtes auf und ab – 70 Höhenmeter – Da lässt sich etwas Zeit gut machen.

Prinzipiell komme ich auf diesen ersten 5,5 Kilometer jetzt schon recht flott voran. Nur, das ist nicht alles. weitere 7,5 warten dann darauf erobert zu werden. Heißt weiter, Training, Training, und nochmal Training. Ich hoffe es geht jetzt schnell voran mit Frühling, denn ich glaube, das beste Training ist es, die komplette Strecke vor dem Event noch so oft wie möglich zu bewältigen. Idealerweise an jedem sonnigen freien Tag. Ziel: die 13 Kilometer in unter drei Stunden!

WeatherCamPi – USV und erste Sensoren

Die Arbeit mit dem WeatherCamPi geht voran, langsam aber doch – ich habe ja keinen Grund mich zu stressen. Vergangenen Woche habe ich die Lebensdauer der zwischengeschalteten USV ausgetestet. Zum Einsatz kommt dafür eine 10000 mAh Powerbank von EasyAcc. Unter günstigen Bedingungen (im warmen Home Office) lief der WeatherCamPi somit 24 Stunden und 50 Minuten auf Akku und lieferte dabei alle 2 Minuten ein aktuelles Bild an den FTP Server ab. Unter widrigeren Bedinungen, kaum isoliert und der winterlichen Kälte am Balkon ausgesetzt, lief er immerhin auch noch ca. 17 Stunden. Das reicht dennoch locker aus um im Falle eines Stromausfalls weiter Bilder zu schießen – wenn ein Stromausfall länger als 12 Stunden andauert, habe ich sowieso andere Sorgen.

Zum Messen der Temperaturen habe ich mir diverse Sensoren bestellt. Zur Temperaturüberwachung im Innenraum nutze ich zwei TEMPer USB Sticks. Einer davon wird auf dem Akkupack fixiert, der andere Sensor fernab der Hardware soll die Temperatur im Gehäuse messen. Die Daten sollen zukünftig geloggt und dann in einem Diagramm dargestellt werden. Zum Messen der Außentemperaturen und der Luftfeuchtigkeit nutze ich andere Sensoren, die zwar schon geliefert wurden, aber jetzt erst verlötet werden müssen. Ich hoffe, dass ich am Wochenende Zeit habe, das Gehäuse zu bauen – ich muss ja ach meine neue Makita Handkreissäge testen :)