Rauchkofel (1.910 m) über Westgrat

Anspruchsvolle Rundwanderung über den Westgrat auf den Rauchkofel, die die Strapazen des Aufstieges gleich zweimal mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Vorweg gesagt, diese Wanderung ist nichts für Anfänger. Mögen fitte Wanderer zwar den durchwegs steilen Anstieg wegstecken, trennt sich spätestens bei den Kletterpassagen und ausgesetzten Wegen die Spreu vom Weizen. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt.

Startpunkt ist der Parkplatz in Amlach an der Rodelbahn, wo man direkt hinter der Zielhütte den Weg beginnt. Kurz darauf kommt man noch einmal kurz auf die Rodelbahn, folgt dieser links bis man dann wieder auf der rechten Seite das “Portal” zum Goggsteig sieht. Hier geht es dann bald recht steil die Stufen hoch bis zum Gogghüttl. Dort lohnt sich eine kurze Verschnaufpause, bevor man hinter der Hütte dem Schild “Westgrat” folgend weiter steil nach oben wandert.

Teilweise wird der Weg eher schwer zu begehen, weiter oben leicht flacher. Das Kreidenfeuer vor Augen folgen nun wieder ein paar Meter Abstiege, während es links und rechts steil bergab geht. An der “Leiter” angekommen ist Schwindelfreiheit gefragt, während man diese hochklettert, danach folgen weitere kleinere Passagen die man mit dem Einsatz der Orberarme zu überwinden hat. Gut festhalten!

Am Kreidenfeuer angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt.

Aussicht vom Kreidenfeuer

Danach geht es den Markierungen folgend weiter. Hier wirklich immer auf die Markierungen achten, manchmal zweigt der Weg ab und führt in eine Sackgasse und erfordert dann wieder aufwändige Abstiege.

Es geht weiter am Rücken entlang auf und ab gefolgt von der einen oder anderen Klettereinheit. Auch diese sind nicht zu unterschätzen, die Steilheit links und rechts ist allgegenwärtig.

Etwas später wird der Weg etwas flacher, durchatmen, man ist fast am Ziel. 400 Meter noch und man gelangt zum Rauchkofel. Pause und dabei den Ausblick auf die dahinterliegenden Dolomiten genießen.

Die Dolomiten vom Rauchkofel aus gesehen

Anschließend steigt man den Rauchkofel wieder runter bis zur Talstation der Versorgungsbahn. Hier dem Forstweg einige hundert Meter folgen bis einen das Schild nach Amlach und Lienz lotst. Weiter geht es durch dichten Wald. Ein ganz besonderes und ruhiges Ambiente.

Schöner Abstieg durch den Wald

... mit Farbenspielen

Nach einer halben Stunde kreuzt man den Franz-Lerch-Weg und zweigt nach links ab Richtung Klammbrückl. Nach wenige Minuten erreicht man den Stadtweg und folgt der Straße ins Tal. Dort gibt es auch einen Wassertrog mit Wasser aus einer Quelle, erfirschend. Alternativ kann man zwischendrin den beschilderten Goassteig nehmen um die Strecke etwas abzukürzen. Auch der Goassteig verlangt Trittsicherheit im Abstieg, teilweise ist dieser aufgrund des Schotters recht rutschig.

Nun erreicht man den Radweg, biegt nach rechts an und gelangt, immer der Nase nach, vorbei an der Galitzenklamm, schließlich wieder zum Ausgangspunkt.

Die Tour im Überblick

Länge: 16 Kilometer, auf ca. 1240 Höhenmetern
Gehzeit: 4,5 Stunden

Dinge von denen

Ein erfolgreicher Monat Juni ist vorbei. Erfolgreicher als gedacht. Das wöchentliche Durchschnittsgewicht liegt um die 80 Kilogramm, das Minimum waren 78,6 Kilogramm am Monatsletzten, wobei das sicher auch mit einer 1000 Höhenmeter Tour am Vortag zu tun hat (viel Wasser verloren).

Daher ist für mich das Durschnittsgewicht pro Woche (siehe Tabelle rechts) deutlich stichhaltiger. Sagen wir so, die Tage mit 80,x häufen sich.

Durschnittsgewicht Woche:

Woche 20: 82,3 Kilogramm
Woche 21: 81,6 Kilogramm
Woche 22: 81,0 Kilogramm
Woche 23: 80,9 Kilogramm
Woche 24:  80,4 Kilogramm

Sportlich hat sich auch einiges getan; ich konnte nocheinmal deutlich meine Ausdauer steigern. Eine 600 Höhenmeter Mountainbike Tour und danach noch schnell 400 Höhenmeter auf den Berg wandern, sind momentan für mich keine großen Anstrengungen. Klar, ich schwitze wie Sau, aber ich bin danach weder KO, noch dem Tode nah oder tagelang von Muskelkater geplagt. Ganz und gar nicht.

Im Endeffekt läuft es damit, wie es soll: Perfekt.

Zahlen:

Abgenommen im Juni:  3,2 Kilogramm bei 28 Trainingseinheiten mit 33h20m Gesamtdauer

Döllach – Mittner Kasern – Stanziwurten (1.690 Höhenmeter)

Ich habe mir gedacht ich stelle für alle Interessierten ein paar Bike and Hike Touren zusammen. Hier soll es zukünftig mehrere einfache Touren geben, die eine Auf- und Abfahrt mit dem Mountainbike und eine Bergtour verbinden.

Den Start macht eine Lieblingstour von mir.

Von Döllach über Mitten – Mittner Kasern – Latern (Parkplatz) hoch auf den Stanziwurten (2.707 m)

Details:

Hinfahrt mit Fahrrad: 10,7 Kilometer, ca. 980 Höhenmeter
Wanderung: 6,5 Kilometer, ca. 710 Höhenmeter
Rückfahrt mit Fahrrad: wie Hinfahrt

Zeit: Circa 5 Stunden reine Fahrt- und Gehzeit.

Die Beschilderung ist durchwegs selbsterklärend.

Fahrrad:

Ihr startet in Döllach und Fahrt auf die L20, die aspahltierte Apriacher Straße, auf. Dem Straßenverlauf folgt ihr bis in die Mitten wo sich die Straße gabelt. Nach links geht es weiter nach Apriach und Heiligenblut, Nach rechts geht es hoch Richtung Mittner Kasern. Ihr fahrt rechts und folgt dem Straßenverlauf noch ein paar Minuten. Vorbei geht es an einer kleinen Kapelle bis hin zum ersten Parkplatz. Dieser Parkplatz ist meist im Winter gut genutzt, wenn die Forststraße als Rodelbahn dient. Nun geht es auf Schotter weiter durch den Wald, vorbei an einigen Almhütten bis ihr dann ganz oben den schönen mit großen Felsen umrahmten Parkplatz erreicht. Kurze Pause.

Wanderung

Eine Nationalparktafel weist dort bereits den Weg zum Gipfel, insofern spare ich mir jetzt die genau Beschreibung. Es lohnt sich aber, für Zu- und Aufstieg jeweils unterschiedliche Varianten zu nutzen. Welchen Weg man nimmt ist im Endeffekt egal, beide sind recht einfach und auch für weniger Geübte gut geeignet. Wie immer sollte man jedoch etwas Trittsicherheit mitbringen.

Am vorgelagerten Gipfelkreuz angekommen sind es nur noch wenige Meter zum Gipfel, der mit einem Steinmanderl gekennzeichnet ist. Von hier aus genießt man einen wunscherschönen Rundumblick über Schober-, Goldberg- und Glocknergrupp bis hin zu den Lienzer Dolomiten.

Die Route könnt ihr der Karte entnehmen oder hier als vollständiges GPX herunterladen.