Das ist Rock’n’Roll

Das mit dem Sport haut nur spärlich hin. Immerhin bin ich wochenends snowboarden und unter der Woche ja zumindest zweimal für eine Stunde Im Fitnessstudio.

Was mich aber mittlerweile sehr in seinen Bann gesogen hat, sind VR Games die unterhaltsam sind und dabei als positiven Nebeneffekt, zu Bewegung verleiten. Eines davon ist Beat Saber,

Man mag es zuerst gar nicht glauben, aber man kommt bei diesem Spiel schon ordentlich ins Schwitzen. Zum Spaß habe ich meine Pulsuhr für eine 40 Minuten Session mitlaufen lassen: 400 kcal verbrannt, Maximal Puls 160, Durchschnittlicher Puls bei 120 S/M.

Nochmal eins draufgesetzt wird mit BoxVR. Im Prinzip ist es mit Beat Saber vergleichbar. Es geht auch darum im Rhytmus zur Musik Gegenstände zu treffen. Allerdings nicht mit Laserschwertern sonden mit virtuellen Boxhandschuhen. Gerade, Haken, Uppercut, Blocken und Ausweichen sind im Repertoir dabei und müssen auch so genau (und intensiv) ausgeführt werden wie beim richtigen Boxen, sonst sind die Schläge ungültig. Nach 20 Minuten, weiß man dann auch was man getan hat.

Mein Fazit: Ich probiere jetzt diese Games abends regelmäßig in ein Workout einzubauen. 45 bis 60 Minuten sind pro Tag dafür schon drin, Spaß macht das Ganze auch noch und als Nebeneffekt kommt man ins Schwitzen.

Dumme Sache

Wow, über ein Jahr ist mein letzter Eintrag her. Viel hat sich getan in dieser Zeit: alten Job gekündigt (was unbedingt notwendig war), ein paar Monate Nichts gemacht (was unbedingt notwendig war) und dann einen neuen tollen Job gefunden. Und da bin ich nun seit sechs Monaten. Viel Sitzen. Und ja, das hat dann doch ein paar negative Auswirkungen auf meinen Körper (abgesehen von den ohnehin schlechten Angewohnheiten wie Bier trinken und Rauchen – was ich jetzt schon extrem reduziert habe, will ich anmerken). Die ersten Monate im neuen Job waren zudem stressig, viel neues zu Lernen, viele neue Menschen und viele neue neue Aufgaben. Da habe ich den letzten Monaten den Sport etwas vernachlässigt und mich auch nicht ganz so gesund ernährt. Und das merke ich jetzt an den Kilos. Seit vergangenem Herbst sind derer 8 Kilogramm dazugekommen. Man könnte meinen soviel sei das nicht, aber ich merke es doch schon sehr.

Und weil ich es ohne Ziel nicht schaffe mich am Riemen zu reißen, muss eines her. Diesmal sind es zwei, denn in einer dummen Aktion habe ich gewettet 2020 einen Halbmarathon zu laufen. Damit stehen zwei sportliche Todos an für die ich fit werden muss.

12.07.2020 Großglockner Berglauf, um endlich unter 2 1/2 Stunden hochzukommen.

23.08.2020 Kärnten Läuft Halbmarathon (vielleicht auch nur der 1/4 Marathon, mal sehn)

Daher müssen jetzt die Kilos wieder runter, ich muss mir wieder einen etwas gesünderen Lebensstil angewöhnen, wieder regelmäßig warm essen und wieder die Schleckereien reduzieren. Und damit geht es im November los. Mindestens 3 Mal die Woche will ich wieder trainieren gehen und sobald der Schnee liegt geht es wieder auf die Pisten.

Die Kilogrammgrenze setze ich jetzt auf 79. Ich habe es 2017 geschafft deutlich unter 90 Kilogramm zu kommen. Jetzt will ich, wenn auch nur knapp unter 80 kommen. Sind 16 Kilogramm todo! Was ist das schon? Eine Million Zweihundertachtzigtausend Kalorien die einzusparen sind bis Ende Juni. Pah. Geht doch locker. Dafür habe ich ja eh 243 Tage Zeit.

Auf diesen Schock erst Mal ein Bier. Und Riffelchips!

Anders als beim letzten Mal

Genau zwei Monate ist es nun her, mein ernüchterndes Ergebnis vom Großglockner Berglauf 2018. Seitdem ist leider nicht viel geschehen. Wohl aus Frust, als auch aus Gleichgültigkeit, habe ich seitdem nichts mehr trainiert, abgesehen von einigen Bergtouren, die ich hier noch nachreichen werde.

Meine Motivation liegt vorerst brach und ich weiß momentan auch keinen Weg aus diesem Tief. Das Fitnessstudio habe ich vertraglich für 2 Monate pausiert, da ich im Hochsommer ohnehin keine Lust hatte dort zu schwitzen.

Damit werde ich nun wieder beginnen und hoffe, dass ich damit wieder in Fahrt komme. Für 2019 bin ich mir weiterhin noch nicht sicher, ob ich den Berglauf überhaupt noch einmal bestreiten sollte. Damit fehlt zumindest ein klares Ziel zur Selbstmotivation.

Andererseits bedeutet fit sein ja auch nicht nur einen Event erfolgreich abzuschließen, sondern einfach mehr Lebensqualität. Diesen langfristigen Zustand gilt es nun langsam wieder zu forcieren.

Generell, und das spüre ich ebenso, muss ich mein Zeitmanagement, meine beruflichen Aufgaben und Ziele und damit gemein meine (Achtung Bullshit Bingo) work-life-balance auf Spur bekommen.

Ich bin jedoch offen für Tipps mich selbst zu motivieren. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar.