Chanson d’Albert

Es ist geschafft. Ja ich weiß, der Blogeintrag dazu kommt jetzt spät, aber nach dem Großglockner Berglauf ging es für uns erst einmal eine Woche auf Kreta (im Übrigen sehr zu empfehlen).

Es wurde Platz 1192 mit einer Zeit von 02:58:25

Anfangs hat mich die Zeit erschreckt, denn knapp drei Stunden war doch eigentlich letztes Jahr mein Ziel. Aber wie schon des öfteren angemerkt, war ich damals doch sehr optimistisch. Die Zeit lasse ich somit für heuer gelten.

Alles in allem war es weniger anstrengend als gedacht, wobei ich am Ende natürlich schon erschöpft war. Mangels der Probeläufe, die leider ins Wasser fielen, habe ich jedoch zu sehr auf Kraftsparen für spätere Abschnitte geachtet und so sicher eine gute Viertelstunde liegen lassen. Einige Abschnitte hätte ich durchaus schneller bewältigen können.

Nach dem Berglauf ist vor dem Berglauf und so werde ich mich demnächst schon für das nächste Jahr registrieren.


 
Läuft!
Fotos: © sportograf

Baby, ich tu’s

Es sind noch 11 Tage bis zum Großglockner Berglauf. Mein Testlauf am Wochenende fiel leider ins Wasser, aber ich werde versuchen diesen heute oder morgen an Feierabend nachzuholen.

Trainingseinheit am Montag Abend, herrlich!

Da ich da ohnehin etwas müde bin, erwarte ich mir keine Meisterleistung, aber ich will es dennoch einmal versuchen bevor es denn am 16. Juli richtig zu Sache geht. Der Probelauf von vor 2 Wochen war auch nicht so schlecht wie zuerst befürchtet.

Für die Tage vor dem Lauf steht dann vermehrte Aufnahme an Kohlehydraten und Magnesium an und statt ausgiebiger Läufe, etwas kürzere Einheiten und Krafttraining. Mein grobes 1000 kcal Tagesziel für die Wochentage wird dann ausnahmsweise hintangestellt.

Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das Ganze heuer im Gegensatz zum vergangenen Jahr auch gut ausgeht für mich. Am Tag des Wettkampfes ist ohnehin nochmal Vieles anders.

Läuft!

Ist das noch Punkrock?

Das muss der Höhepunkt gewesen sein. Mein 27. Geburtstag beim Ritteressen (2011)

Von 115 auf 85 in knapp 6 Jahren. Nein, das ist kein kläglicher Bremstest auf der Autobahn. Mein höchstes Kampfgewicht von 115 Kilogramm musste ich so um Anfang 2012 erreicht haben.

Ich kann es nicht genau sagen, die Waage war damals mein Feind, selbst Fotos gibt es kaum, da man sich unter solchen Umständen auch nicht gerne ablichten lassen will. An diese Zeit erinnern kann ich mich allerdings gut, vor allem was meinen körperlichen Verfall angeht. Jede Bewegung war anstrengend. Selbst die 100 Meter von der Haltestelle ins Büro im zweiten Stock brachten mich ins Schwitzen.

Im Sommer konnte ich es in der Wohnung kaum aushalten. Obwohl des dort selten richtig heiß war, schwitzte ich schon beim Rumlungern am Sofa. Das Sofa war übrigens auch mein liebster Ort – neben dem Bett. Selten, dass ich mich zu einer sportlichen Aktivität hinreißen ließ. Und wenn, litt ich darunter schon sehr.

Ein Foto geschossen Ende 2013 von einem Arbeitskollegen im Büro in Innsbruck.

Um 2013 hat es wohl das erste Mal Klick gemacht. Ich saß öfter auf dem Ergometer in der Wohnung und auch in einem Fitnessstudio hatte ich mich angemeldet. Zumindest in den ersten Monaten besuchte ich das auch ein- bis zweimal pro Woche. Hier rächte sich wohl der Umstand, dass es ein Billigststudio ohne großartige Beratung war. Da ich nicht wirklich wusste, wie ich mit dem Geräten umzugehen habe, verbrachte ich auch dort die meiste Zeit auf Ergometer und Stepper. Immerhin! Das Ganze ging dann vielleicht 4 Monate und zumindest ein paar Kilogramm konnte ich dort schon abspecken. Ich hatte damals aber meine Ernährung nicht umgestellt. Heißt, ich habe immer noch in rauen Mengen Essen in mich rein gestopft. Stolz war ich dann schon, als ich die 109 Kilogramm erreicht hatte. “Ist das noch Punkrock?” weiterlesen