Grossglockner Berglauf – T minus 86 Tage

Jetzt wo der Schnee langsam weg schmilzt habe ich heute einen Teil der Grossglockner Berglauf Strecke abgewandert und dabei war ich überraschend flott. Das bisherige Lauftraiing im Flachen Gelände hat sich bezahlt gemacht. Jetzt muss ich darin fit werden flott Höhenmeter zu machen. Die ersten Kilometer der Grossglockner Berglauf Strecke hab ich für mich bisher in drei Etappen unterteilt.

Kilometer 0 bis 2,9 Asphalt Qual: Da geht es auf der Landstraße vom Start weg ca. 3 Kilometer lang zum Kräuterwandstüberl – 200 Höhenmeter – Das geht.
Kilometer 2,9 bis 3,5 Oberschenkel Qual: Knappe 600 Meter, aber teilweise starke Steigung – 180 Höhenmeter – Das brennt ein bisschen.
Kilometer 3,5 bis 5,5 Lauf!!!: Zwei Kilometer, leichtes auf und ab – 70 Höhenmeter – Da lässt sich etwas Zeit gut machen.

Prinzipiell komme ich auf diesen ersten 5,5 Kilometer jetzt schon recht flott voran. Nur, das ist nicht alles. weitere 7,5 warten dann darauf erobert zu werden. Heißt weiter, Training, Training, und nochmal Training. Ich hoffe es geht jetzt schnell voran mit Frühling, denn ich glaube, das beste Training ist es, die komplette Strecke vor dem Event noch so oft wie möglich zu bewältigen. Idealerweise an jedem sonnigen freien Tag. Ziel: die 13 Kilometer in unter drei Stunden!

Rennen nicht laufen!

So. Ein erster Schritt ist getan und dieser hat mich noch kaum Energie gekostet. Ich habe mich für den Großglockner Berglauf 2016 angemeldet. Sollte im Juli 2016 die Welt noch stehen, werde ich meinen bis dahin hoffentlich auf Vordermann gebrachten Körper 13 Kilometer über Stock und Stein von Heiligenblut auf die Franz-Josef-Höhe schleppen.

Mein definiertes Ziel ist es, die Strecke in unter 3 Stunden zu schaffen. Zwei Freunde von mir schafften die Strecke im heurigen Jahr in 2:14 bzw 2:40 Stunden wobei zweiterer nach eigenen Angaben heuer nicht wirklich in Form und damit eine knappe halbe Stunde langsamer war als sonst.

Der langsamste Läufer meiner Altersklasse 30-39 Jahre benötigte 4:26 Stunden. Respekt, immerhin geschafft was ist bisher noch nicht probiert habe. Aber < 3 Stunden scheint mir ein legitimes Ziel zu sein, wo doch eine gemütliche Wanderung in 5 Stunden zu schaffen sein soll. Also muss ich mindestens noch 2 Stunden rausholen.

Jetzt über den Winter geht es los mit ausgiebigem Training am Ergometer um meine Kondition auf Vordermann zu bringen. Muskulatur und Kraft wird dann mit dem ersten Schnee beim Snowboarden trainiert. Und sollte ich irgendwo ein günstiges Skitourenset ergattern, würde ich natürlich auch das ausprobieren.

Sobald der Schnee im Frühjahr geschmolzen ist, bleiben mir noch knappe drei Monate die Strecke zu begehen. Eigentlich wollte ich das noch heuer im Herbst machen, doch stets machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung wenn sich mal die Zeit dafür geboten hätte.

10 Mal würde ich die Strecke gerne abgehen bzw. gegen Ende hin auch laufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wann wieviel Körpereinsatz nötig ist und wann ich Kraft sparen kann. Vor dem Rennen müssen aber noch mindestens 5 Kilo runter – das wird wohl die schwierigste Aufgabe werden. Ich halte euch auf dem Laufenden.