Cpt. Metal

Der Mai war vergleichsweise ereignislos. Es waren etwas weniger Trainingseinheiten. Der Kilokalorienverbrauch dieser bewegt sich auf dem Level vom Vormonat. Dank eines Geschenks, einer Omrom Waage mit Körperfettmessung, hab ich endlich auch diesen Wert im Blick. Da habe ich noch einiges zu erledigen bis der Wert zufriedenstellend ist. Immerhin, das viscerale Fett ist bereits auf einem guten Stand laut Auswertung.

Mittlerweile durchaus bemerkbar ist vor allem die Leistungssteigerung beim Laufen und Radfahren. Ich kann mittlerweile alle meine Zeiten aus 2018, 2019 und 2020 toppen. Bei den Läufen, war ich vor wenigen Tagen sogar 13 Kilometer ohne Pause (Pinkelpause ausgenommen) unterwegs. Generell achte ich darauf, dass meine jeweilige Strecke immer um die 10 Kilometer liegt. Ich finde, das ist genau die richtige Balance zwischen ordentlicher Strecke und körperlicher Belastung. Es kann natürlich auch mal Ausreißer nach unten geben, aber eben nicht jeder Tag fühlt sich gleich gut an.

Wettermäßig war der Mai mehr beschissen als bescheiden, daher war das bislang noch nichts mit ausgiebigen Wanderungen. Irgendwann wird aber sicher Sommer. Irgendwann.

Mein Gewicht liegt nun bei ca. 81 Kilogramm. Der Abnehm-Fortschritt ist jetzt erwartungsgemäß etwas langsamer, vor allem da der Grundumsatz (der Kalorienverbrauch in Ruhe) mit abnehmenden Gewicht sinkt. Entgegenwirken könnte ich dem mit einer Reduktion der Energieaufnahme, das will ich aber vermeiden.

Optisch ist das Training nun auch sichtbar. Mir passen mittlerweile Medium T-Shirts, meine Jeans sind mir zu weit, Hemden sitzen endlich wie sie sitzen sollen, auch meine neue Mammut Sportjacke in M sitzt fasst perfekt.

Ich hätte übrigens einige L und XL T-Shirts von Qwertee zu verkaufen wenn Interesse besteht :) Ich hoffe ich brauche diese nie wieder.

Der Plan für den kommenden Monat bleibt unverändert. Es soll weiter gehen mit dem Training. Zumindest dreimal die Woche will ich ordentliche Sessions mit Fahrrad oder Laufen. Damit bleibt auch die Kalorienbilanz in Ordnung, auch wenn ich mal beim Essen über die Stränge schlage.

Jetzt folgt erst einmal eine Woche Urlaub zu Hause: Gartenarbeit, Heimwerken und vielleicht doch die ein oder andere Bergtour. Ganz heißer Tipp wäre die Fahrt mit dem Rad zum Glocknerblick und dann eine Tour auf den Mohar. Das hängt jetzt vom Wetter in den kommenden Tagen ab.

Zahlen:

Abgenommen im Mai:  1,3 Kilogramm bei 25 Trainingseinheiten mit 30h41m Gesamtdauer

PS: Laufen ist auch gut fürs Gemüt. Schlechte Laune? Rennt ein paar Kilometer. Powert euch aus.

A-Moll

Der April ist vorbei und es war wieder ein erfolgreicher Monat. Wieder sind es 2,8 Kilogramm weniger. Stand gestern waren es 82,1 Kilogramm – so wenig wie schon lange nicht mehr. Das hatte ich auch in meinem letzten Beitrag bereits erwähnt. Ich wüsste nicht, wann ich so wenig auf die Waage gebracht habe. Ab jetzt ist jeder Vergleich mit früher nur eine Vermutung.

Wenn mich meine Rechnungen auch nicht ganz täuschen waren es basierend auf dem Kaloriendefizit sogar 3,4 Kilogramm Fett, die Differenz von 0,6 Kilogramm ist wiederum Muskelmasse, die ich zugelegt habe.

Soweit so gut. Am Donnerstag habe ich meine zweite längere Laufsession abgeschlossen und die 10 Kilometer geknackt. Ich bin zwar noch immer nicht wirklich flott, konnte aber die Pace steigern.

Mit 28 Trainingseinheiten waren zwar etwas weniger als im März, aber mit längerer Durchschnittsdauer und insgesamt ähnlichem Energieaufwand. Im Durchschnitt bedeutete das über 1 Stunde Training pro Tag. Ein vertretbarer Aufwand, würde ich sagen.

Ich freue mich jetzt auf den Mai mit weiteren Laufeinheiten (zumindest 1 Mal pro Woche) ein paar Wanderungen und etwas mehr Radfahren.

Die ersten Mai Tage werde ich nach meiner Astra Zeneca Impfung langsam angehen lassen, dann drücke ich wieder aufs Gas.

Zahlen:

Abgenommen im April: 2,8 Kilogramm bei 28 Trainingseinheiten mit 31h35m Gesamtdauer

Wenn es Abend wird

Nach dem letztens doch recht hartnäckigen Plateau, geht es nun wieder voran. Allerdings etwas langsamer als noch im März. Ich mache mir da allerdings keine Sorgen oder habe gar vor mein Kaloriendefizit zu erhöhen. Alles in allem verliere ich das ungeliebte Fett und lege an Muskelmasse zu. Muskeln sind natürlich etwas schwerer als Fett und so überrascht es mich nicht, dass es nun nicht mehr ganz so ersichtlicht auf der Waage ist.

Der bisherige Verlauf kann sich sehen lassen.

Das nächste Etappenziel ist greifbar nahe und bis Mitte Mai dürften die 80 Kilogramm unterschritten sein.

Das alles ist übrigens möglich, und ich werde es immer wieder sagen, wenn man sich einfach am Riemen reißt, brav seine Kalorien zählt und mit Sport für ein entsprechendes tägliches Kaloriendefizit sorgt. Da hilft keine Paläodiät, kein Intervallfasten, keine Fettkillerpillen, kein Schlank im Schlaf. Das alles was da draußen auf Instagram, Snapchat und in diversen Fitnessratgebern (die ja eigentlich nur Werbeplattformen für den Bestbieter sind) vorgeschlagen und dargeboten wird, ist vollkommener Mist. Nutzlos, teuer und im schlimmsten Fall ungesund.

Kurzum:

  • weniger Essen
  • mehr Bewegung
  • bei hoher Kalorienaufnahme mit zusätzlicher Bewegung gegenlenken

Das ist kein Geheimnis, das ist simple Mathematik. Und das muss man sich einfach vor Augen führen. Niemand sagt, dass dies einfach ist. Ist es wirklich nicht und es wird viel geschwitzt, beim Joggen, Trailrunning und Radeln. Aber das ist der einzige gesunde und nachhaltige Weg für alle, die ein paar Kilogramm zuviel auf den Rippen haben.

Und das Wichtigste ist Dranbleiben. Seit 4 Monaten ziehe ich dieses Programm nun durch. Und am vergangenen Sonntag habe ich das erste Mal seit 2 Jahren meine Laufschuhe angezogen. Und auch das hat sich ausgezahlt. Neun Kilometer ohne Pause, wenn auch noch nicht sonderlich flott (6:59min/km) habe ich problemlos abgespult. Geschwitzt habe ich, aber Puls war in Ordnung, die Atmung im angenehmen Bereich, auch Sprechen war kein Problem. Und selbst nach diesen 9 Kilometern hatte ich noch Kraft in den Beinen.

Eine derart lange durchgehende Laufrunde hatte ich übrigens noch nie. Da musste ich erst 35 Jahre alt werden um das zu wagen.

Und ja, ich hatte tags darauf etwas Muskelkater, aber bereits heute ist der schon fast wieder weg und demnächst starte ich einen weiteren Lauf. Weil es gut tut, gesund ist und machbar ist. (Fast) jeder kann das erreichen, etwas Konsequenz vorausgesetzt.

Wenn das mit dem Rauchen aufhören auch so einfach wäre.

PS: Auch wenn ich es vor Jahren schon gelesen und wahrscheinlich bereits empfohlen habe, dieses Buch ist sehr hilfreich. Kein Voodoo, kein unwissenschaftliches Gelaber, hier zählen die Fakten und die führen einem genau vor Augen was falsch läuft, wenns falsch läuft.

Zahlen:

Abgenommen im April bisher: 2,2 Kilogramm bei 26 Trainingseinheiten mit 29h05m Gesamtdauer