So ein Donnerwetter

Heute Nacht hat es ordentlich gekracht. Inklusive einem Blitz nur wenige Meter von unserem Haus entfernt. Den konnte ich zwar nicht mit der Kamera einfangen, dafür aber gestern zwei etwas weiter Entfernte. Das Titelbild zeigt die bereits abdrehende Gewitterfront auf der Ostseite. Da habe ich dann vergeblich auf einen Blitz gewartet.

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Bergtour Kluidhöhe (2.579 m)

Nachdem ich heuer schon zweimal am Mohar war, habe ich heute ein drittes Mal mit einer erweiterten Variante angehängt. Vom mit dem Auto erreichbaren Almgasthof Glocknerblick ging es zuerst auf das vorgelagerte Moharkreuz und dann auf den Mohar (2.605 m). Dem Weg folgend steigt man vom Mohar ab zum Göritzer Törl.

Von diesem führt kein markierter Weg auf die Kluidhöhe. Anstatt rechts in die Asten und links ins Tal abzubiegen geht es an den Wanderschildern vorbei den Hügel hoch. Wer fit ist, kann schurstracks hochhechten, wer es wie ich entspannter mag geht im Zick Zack hoch. Vom Göritzer Törl sollte man die den höchsten Punkt der Kluidscharte, also die Kluidhöhe in 15 bis 30 Minuten erreichen. Diese kleine Hochebene lädt dann zum Faulenzen und Entspannen ein.
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Wanderung zur Adolf-Noßberger-Hütte (2.488 m)

Die Noßberger Hütte ist eigentlich ein Muss wenn man in der Schobergruppe unterwegs ist.

Über die Großglockner Bundesstraße ist diese erreichbar. In Putschall am Gradenwirt biegt man auf die Landstraße und schließlich auf eine Forststraße an. Diese ist nicht sonderlich gut planiert. Die Schotterstraße verlangt einen vorsichtigen und langsamen Fahrstil, ist dann aber auch mit dem normalen Kleinwagen befahrbar. Die Forstraße endet an einem großen Parkplatz. Alternativ nützt man den Wanderbus zur Anfahrt (vorausgesetzt man durchschaut das Fahrplansystem; ich schaffe es nicht).

Über den Parkplatz geht es dann durch den Wald hinauf auf das Gradenmoos (Siehe Titelbild). Das ist landschaftlich schon besonders sehenswert, vor allem im Sommer wenn die Pferde darauf weiden. Durch das Gradenmoos geht es an das Ende des Tales und dann mittelsteil den Berg hoch. Nach einigen 100 Metern gibt es eine Abzweigung. Ich empfehle dem Weg 818 nach oben zu folgen, die andere Route (links) dann für den Rückweg zu wählen. Ganz oben angelangt, sieht man bereits die Noßberger Hütte. Ab diesem Punkt ist diese nur noch wenige Minuten entfernt. Hinter der Hütte befindet sich der Gradensee. Mutige können ihre Füße am Ende des Aufstieges in den See halten. Für den Rückweg empfehle ich den Weg 816 entlang des Baches und dann durch die Wand hinunter zum Gradenmoos. Diese Route ist mäßig steil, doch auf den loosen Steinen und am Schotter ist etwas Vorsicht geboten.

Länge: 10 Kilometer, auf ca. 900 Höhenmetern
Gehzeit: 6h00min

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