Anders als beim letzten Mal

Genau zwei Monate ist es nun her, mein ernüchterndes Ergebnis vom Großglockner Berglauf 2018. Seitdem ist leider nicht viel geschehen. Wohl aus Frust, als auch aus Gleichgültigkeit, habe ich seitdem nichts mehr trainiert, abgesehen von einigen Bergtouren, die ich hier noch nachreichen werde.

Meine Motivation liegt vorerst brach und ich weiß momentan auch keinen Weg aus diesem Tief. Das Fitnessstudio habe ich vertraglich für 2 Monate pausiert, da ich im Hochsommer ohnehin keine Lust hatte dort zu schwitzen.

Damit werde ich nun wieder beginnen und hoffe, dass ich damit wieder in Fahrt komme. Für 2019 bin ich mir weiterhin noch nicht sicher, ob ich den Berglauf überhaupt noch einmal bestreiten sollte. Damit fehlt zumindest ein klares Ziel zur Selbstmotivation.

Andererseits bedeutet fit sein ja auch nicht nur einen Event erfolgreich abzuschließen, sondern einfach mehr Lebensqualität. Diesen langfristigen Zustand gilt es nun langsam wieder zu forcieren.

Generell, und das spüre ich ebenso, muss ich mein Zeitmanagement, meine beruflichen Aufgaben und Ziele und damit gemein meine (Achtung Bullshit Bingo) work-life-balance auf Spur bekommen.

Ich bin jedoch offen für Tipps mich selbst zu motivieren. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar.

Der Großglockner Berglauf 2018

Es hat wohl wieder nicht sollen sein. Wie schon 2016 ist das heurige Ergebnis ein für mich persönlich Peinliches. Nach dem ich vor 2 Jahren noch wegen Krämpfen aufgeben musste, konnte ich es zumindest heuer durchziehen. Eine Verbesserung meines ohnehin mäßigen Vorjahresergebnisses war aber nicht möglich und das obwohl es in den Trainings zuvor eigentlich super lief.

Zwei Tage später bin nun immer noch enttäuscht. Auf diesem Foto (via michi_medusa) bin ich an der letzten Labestation zu sehen. Da geht es nochmal ordentlich hoch. Immerhin hatte ich beim letzten Anstieg fast keine Krämpfe mehr. Nun, blöd gelaufen, denn Eines weiß ich ganz sicher, an der Fitness ist es diesmal nicht gescheitert. Eine persönliche Bestzeit wäre locker drin gewesen. Nächstes Jahr? Ich überlege mir jetzt vorerst einmal genau ob ich mir das nochmal antun will. Der Ehrgeiz dafür ist irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. Den muss ich bei Zeiten mal suchen gehen. Vielleicht muss ich aber auch nur einfach mal den Kopf freibekommen – denn schon Tage vor dem Start war der Wurm drin, auch psychisch.

Was hat der Junge doch für Nerven

Ich bin ja einer dieser Menschen, der seine Laster mehr oder weniger kontrollieren kann. Das dachte ich mir zumindest. Beim Rauchen, war ich ja bisher der Bier-Raucher, heißt zu einem Bier mit Freunden gehörte die Zigarette meist dazu. Nach der Kaffee- und Mittagspause hin und wieder auch.

Ich hatte bislang nur phasenweise das Verlangen nach einer Zigarette. Da ging es gut und gerne mal ein paar Wochen ohne, bevor ich dann wieder für ein paar Wochen mehr rauchte. Nie wirklich viel, das alles bewegte sich um die 2 bis 3 Packungen pro Woche (Schnorren eingeschlossen).

In den stärkeren Rauchphasen bemerkte ich allerdings sofort wie lasch und unmotiviert ich wurde, da fielen schon mal die Trainingeinheiten für eine Woche flach. Das hat aber nun ein Ende. Im Gegensatz zu Chips und Schoki, deren negativen Effekten ich zum größten Teil (Kalorienbilanz) etwas entgegensetzen kann, wird meine Ausdauer nicht besser wenn ich (wenn auch unregelmäßig) weiterrauche.

Es ist auch kein Geheimnis, und meine Kollegen kennen das ja bei mir, dass ich immer dann zu rauchen beginne, wenn Stress im Job (Hauptsaison, Ärger mit Chefs) ansteht. Davon will ich mich aber nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen. Das ist es einfach nicht wert.

Bereits 2006 hab ich von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufgehört und das Ganze hielt dann einige Jahre. Es muss so um 2011 oder 2012 gewesen sein, als ich nach und nach wieder mit diesem Mist begonnen habe. Wie es aber dazu gekommen ist, kann ich heute nicht mehr sagen.

Für mich ist die Sache gegessen, es schmeckt nicht, es macht die Haut grauslich, die Zähne gelb und die Ausdauer kaputt. Die noch schwerwiegenderen Folgen kennt man ja aus den Medien. Wie ich jedoch dagegen ankämpfen kann, wenn die Hemmschwelle sinkt (nach ein paar Bierchen) wird sich zeigen. Wünscht mir Glück!