Der Großglockner Berglauf 2018

Es hat wohl wieder nicht sollen sein. Wie schon 2016 ist das heurige Ergebnis ein für mich persönlich Peinliches. Nach dem ich vor 2 Jahren noch wegen Krämpfen aufgeben musste, konnte ich es zumindest heuer durchziehen. Eine Verbesserung meines ohnehin mäßigen Vorjahresergebnisses war aber nicht möglich und das obwohl es in den Trainings zuvor eigentlich super lief.

Zwei Tage später bin nun immer noch enttäuscht. Auf diesem Foto (via michi_medusa) bin ich an der letzten Labestation zu sehen. Da geht es nochmal ordentlich hoch. Immerhin hatte ich beim letzten Anstieg fast keine Krämpfe mehr. Nun, blöd gelaufen, denn Eines weiß ich ganz sicher, an der Fitness ist es diesmal nicht gescheitert. Eine persönliche Bestzeit wäre locker drin gewesen. Nächstes Jahr? Ich überlege mir jetzt vorerst einmal genau ob ich mir das nochmal antun will. Der Ehrgeiz dafür ist irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. Den muss ich bei Zeiten mal suchen gehen. Vielleicht muss ich aber auch nur einfach mal den Kopf freibekommen – denn schon Tage vor dem Start war der Wurm drin, auch psychisch.

Was hat der Junge doch für Nerven

Ich bin ja einer dieser Menschen, der seine Laster mehr oder weniger kontrollieren kann. Das dachte ich mir zumindest. Beim Rauchen, war ich ja bisher der Bier-Raucher, heißt zu einem Bier mit Freunden gehörte die Zigarette meist dazu. Nach der Kaffee- und Mittagspause hin und wieder auch.

Ich hatte bislang nur phasenweise das Verlangen nach einer Zigarette. Da ging es gut und gerne mal ein paar Wochen ohne, bevor ich dann wieder für ein paar Wochen mehr rauchte. Nie wirklich viel, das alles bewegte sich um die 2 bis 3 Packungen pro Woche (Schnorren eingeschlossen).

In den stärkeren Rauchphasen bemerkte ich allerdings sofort wie lasch und unmotiviert ich wurde, da fielen schon mal die Trainingeinheiten für eine Woche flach. Das hat aber nun ein Ende. Im Gegensatz zu Chips und Schoki, deren negativen Effekten ich zum größten Teil (Kalorienbilanz) etwas entgegensetzen kann, wird meine Ausdauer nicht besser wenn ich (wenn auch unregelmäßig) weiterrauche.

Es ist auch kein Geheimnis, und meine Kollegen kennen das ja bei mir, dass ich immer dann zu rauchen beginne, wenn Stress im Job (Hauptsaison, Ärger mit Chefs) ansteht. Davon will ich mich aber nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen. Das ist es einfach nicht wert.

Bereits 2006 hab ich von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufgehört und das Ganze hielt dann einige Jahre. Es muss so um 2011 oder 2012 gewesen sein, als ich nach und nach wieder mit diesem Mist begonnen habe. Wie es aber dazu gekommen ist, kann ich heute nicht mehr sagen.

Für mich ist die Sache gegessen, es schmeckt nicht, es macht die Haut grauslich, die Zähne gelb und die Ausdauer kaputt. Die noch schwerwiegenderen Folgen kennt man ja aus den Medien. Wie ich jedoch dagegen ankämpfen kann, wenn die Hemmschwelle sinkt (nach ein paar Bierchen) wird sich zeigen. Wünscht mir Glück!

Nimm es wie ein Mann

Long time no see. Mein letzter Eintrag zu Sport und Fitness ist nun ein gutes halbes Jahr her. In Sachen Gewichtsabnahme gibt es leider keine Erfolge zu vermelden. Immerhin habe ich nicht seitdem auch nicht mehr zugenommen und kann weiterhin mein Gewicht von knapp 85kg recht locker halten. In den letzten Monaten bin ich dazu übergegangen wieder meinen Kalorieninput hochzufahren, jedoch auch drauf zu achten, dass dieser zumindest ausgeglichen bleibt. Neben Krafttraining verstärke ich jetzt mit Radfahren auch mein Cardiotraining.

Infolgedessen, dass sich nun nach dem langen Winter auch der Schnee endlich verabschiedet hat, beginnt dieser Tage auch wieder das Lauftraining, was wie sich vergangenes Jahr gezeigt hat, deutlicher mit einem Gewichtsverlust einhergeht, als Krafttraining. Einen ersten Trailrun wird es aber vermutlich erst in einem Monat geben. Denn auf meiner Lieblingsstrecke liegt noch gut ein Meter Schnee.

Bis zum Großglockner Berglauf sind es noch 94 Tage. Mein selbstgestecktes Ziel von Fünfundsiebzig Kilogramm wäre in 50 Tagen fällig. Das werde ich wohl nicht mehr schaffen, entspricht das doch einem täglichen Kaloriendefizit von 1800 kcal. Das käme einer Nulldiät gleich. So hoffe ich, dass ich zumindest bis zum Berglauf unter die 80 Kilogramm falle (580 kcal Defizit). Das sollte zu schaffen sein.

Was jetzt aber noch höhere Priorität hat, ist mein Bauchspeck. Der hält sich hartnäckig und muss weg… Ideen?

Btw. folgt mir doch auf Strava oder bei Polar!