Anti-Zombie

Mein letzter Fitness-Eintrag ist schon eine Zeit lang her. Das liegt vor allem auch daran, dass eigentlich nichts Aufregendes passiert ist, abgesehen davon, dass ich mich mit viel Arbeit rumschlage.

Eines weiß ich nun, ich kann mein damals und auch nun aktuelles noch Gewicht halten. Ich darf lediglich nicht in alte Fressmuster zurückfallen (Kreta Urlaub heuer im Sommer).

Im August und im September habe ich in Sachen Training leider etwas nachgelassen (immerhin im Fitnessstudio war ich meistens einmal pro Woche), was ich an der Kondition und an der Muskelmasse schließlich auch gemerkt habe. Stressbedingt (lächerliche Ausrede) hat auch das mit dem Nichtrauchen nicht immer geklappt, was ich leider verdammt schnell an meiner Konstitution spürte. Das ist jedoch wieder weg vom Tisch. Als Stressabbau gibt es nun Training.

Denn mit Anfang Oktober konnte ich mich aufrappeln und wieder regelmäßig die FitLounge aufsuchen. Heute war ich auch eine zugegebenermaßen kurze Runde laufen, aber immerhin.

Mit Stand 1. November stehe ich somit unverändert bei 84 Kilogramm (+/-). 14 Kilogramm fehlen nun bis zu meinem Ziel (bis Juni 2018). Das sollte doch zu schaffen sein, wo doch die zehn Kilogramm heuer von Januar bis Juni ja auch vergleichsweise einfach dahinschmolzen.

Vorgenommen habe ich mir vor allem für das Frühjahr Einiges. Angesichts dessen, dass ich im kommenden Jahr beim Großglockner Berglauf meine Zeit unbedingt steigern will, werde ich als Einstimmung darauf auch beim ein oder anderen Lauf beim Kärtner Berglaufcup mitmachen. Jetzt gilt es aber wieder erstmal so richtig auf Touren zu kommen und die (noch) schneefreien Verhältnisse für Lauftraining zu nutzen. Und das mit den Süßigkeiten und den Knabbereien muss ich jetzt einfach wieder lassen :-(

Rechnerisch:

212 Tage bis zum 1.  Juni 2018
14 Kilogramm bis zum Ziel
14 Kilogramm Fett x 9000 Kalorien = 126 000 Kalorien die mindestens einzusparen sind. Gewichtszunahme durch Muskelaufbau außen vor gelassen.
126 000 / 212 Tage entsprechen so zirka 600 kcal die ich am Tag einsparen müsste.

Mein Grundumsatz beträgt knappe 1800 kcal, und selbst wenn ich den ganzen Tag nur rumliege verbrenne ich um die 2000 kcal und bei meiner täglichen Tätigkeit und etwas Sport sind es 3000 kcal (Faktor 1,7). Eine Einsparung von 600 kcal (entspricht einer Tafel Rittersport mit Johgurt) sind da zumindest rechnerisch nicht weiter tragisch, wobei wir dann wieder bei den Süßigkeiten und den Knabbereien wären.

Läuft!

Heiligenblut – Elberfelder Hütte – Langtalseen

Landschaftlich ist das Gößnitztal sicher eines der eindrucksvollsten Täler in Oberkärnten. Hohe Almen und schroffe mächtige Berge der Schobergruppe umgeben das Tal während sich unten der Gößnitzbach durchschlängelt. Die 27 Kilometer lange Rundwanderung über die rechte Seite des Gößnitztales rauf zur Elberfelder Hütte und über die Langtalseen zurück nach Heiligenblut ist allerdings recht anspruchvoll. Schon alleine die Distanz erfordert einiges an Kondition und auch der Abstieg erfordert Konzentration und Trittsicherheit.

Los geht die Wanderung in Heiligenblut im Ortsteil Winkl. An einer kleinen Kapelle biegt man nach links ab und folgt der Schotterstraße in das Kachelmoor. Dort gibt es einen großzügigen Parkplatz. Zu Fuß geht es nun eine steile Forststraße hoch Richtung Gößnitz. In mehreren Serpentinen macht man bereits am Anfang gute 300 Höhenmeter bevor es dann wieder flacher weitergeht. Der Beschilderung folgen wir dem Weg 915. Die Forststraße verschmälert sich bald und schließlich geht es einen Wanderweg hoch zur Elberfelderhütte. Dieser Anstieg ist relativ einfach zu begehen wenn auch mit einigen Steigerungen. Ab Kilometer 8 geht es nur noch leicht steigend die Almböden am Gößnitzbach entlang und bald sieht man auch schon die Elberfelder Hütte. Kurz vor der Hütte überquert man den Gößnitzbach über eine Holzbrücke.

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Chanson d’Albert

Es ist geschafft. Ja ich weiß, der Blogeintrag dazu kommt jetzt spät, aber nach dem Großglockner Berglauf ging es für uns erst einmal eine Woche auf Kreta (im Übrigen sehr zu empfehlen).

Es wurde Platz 1192 mit einer Zeit von 02:58:25

Anfangs hat mich die Zeit erschreckt, denn knapp drei Stunden war doch eigentlich letztes Jahr mein Ziel. Aber wie schon des öfteren angemerkt, war ich damals doch sehr optimistisch. Die Zeit lasse ich somit für heuer gelten.

Alles in allem war es weniger anstrengend als gedacht, wobei ich am Ende natürlich schon erschöpft war. Mangels der Probeläufe, die leider ins Wasser fielen, habe ich jedoch zu sehr auf Kraftsparen für spätere Abschnitte geachtet und so sicher eine gute Viertelstunde liegen lassen. Einige Abschnitte hätte ich durchaus schneller bewältigen können.

Nach dem Berglauf ist vor dem Berglauf und so werde ich mich demnächst schon für das nächste Jahr registrieren.


 
Läuft!
Fotos: © sportograf