WeatherCamPi – USV und erste Sensoren

Die Arbeit mit dem WeatherCamPi geht voran, langsam aber doch – ich habe ja keinen Grund mich zu stressen. Vergangenen Woche habe ich die Lebensdauer der zwischengeschalteten USV ausgetestet. Zum Einsatz kommt dafür eine 10000 mAh Powerbank von EasyAcc. Unter günstigen Bedingungen (im warmen Home Office) lief der WeatherCamPi somit 24 Stunden und 50 Minuten auf Akku und lieferte dabei alle 2 Minuten ein aktuelles Bild an den FTP Server ab. Unter widrigeren Bedinungen, kaum isoliert und der winterlichen Kälte am Balkon ausgesetzt, lief er immerhin auch noch ca. 17 Stunden. Das reicht dennoch locker aus um im Falle eines Stromausfalls weiter Bilder zu schießen – wenn ein Stromausfall länger als 12 Stunden andauert, habe ich sowieso andere Sorgen.

Zum Messen der Temperaturen habe ich mir diverse Sensoren bestellt. Zur Temperaturüberwachung im Innenraum nutze ich zwei TEMPer USB Sticks. Einer davon wird auf dem Akkupack fixiert, der andere Sensor fernab der Hardware soll die Temperatur im Gehäuse messen. Die Daten sollen zukünftig geloggt und dann in einem Diagramm dargestellt werden. Zum Messen der Außentemperaturen und der Luftfeuchtigkeit nutze ich andere Sensoren, die zwar schon geliefert wurden, aber jetzt erst verlötet werden müssen. Ich hoffe, dass ich am Wochenende Zeit habe, das Gehäuse zu bauen – ich muss ja ach meine neue Makita Handkreissäge testen :)

WeatherCamPi – Es werde Licht

Nachdem gestern die microsdxc Karte mit 32 GB ankam, habe ich flugs Raspian auf die Karte kopiert. Dafür genommen habe ich, weil Platz kaum eine Rolle spielt, das große Image. Per SSH mit den default Zugangsdaten auf den WeatherCamPi eingeloggt und mittels sudo raspi-config die Größe der Systempartition auf die komplette Speicherkarte ausgeweitet und die Kamera aktiviert. Natürlich mittels passwd auch ein neues Passwort vergeben. So weit, so gut.

Wichtig für mein Projekt ist Imagemagick, daher habe ich die benötigten Bibliotheken installiert: sudo apt-get install imagemagick.

Zuallererst habe ich die Grundfunktion, das automatische Aufnehmen der Fotos, “verschönern” selbiger mittels rotem Balken, Datum, Uhrzeit und Text, sowie das Übermitteln der Daten auf meinen Server, realisiert. Dazu habe ich im neu angelegten Verzeichnis Scripts ein Bash Script mit dem Namen aufnahmen.shangelegt:

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weathercamPI – So it begins

Seit Jahren, bzw. seit unserem Umzug nach Oberkärnten, hege ich die Idee eine Wetterkamera mit Blick über den Ort in Richtung Heiligenblut am Haus zu montieren. Ginge ja ganz einfach, ich müsste doch nur eine Webcam an mein Fenster pappen. Aber was will ich mit solchen einfachen N00blösungen.

Inspiriert von Dennis’ Wetterstation, keimte in mir der Gedanke, auch aktuelle Temperaturwerte aufzunehmen und in den Aufnahmen der Wetterkamera anzuzeigen. Mit Software kann ich ein bisschen, mit Hardware noch nicht, dennoch entschied ich mich dafür einen Raspberry Pi 2* zu kaufen. Dazu bestellte ich auch die passende Kamera*. Dazu noch eine ausreichend große microSDXC Karte* (Leute, sind die günstig geworden). “weathercamPI – So it begins” weiterlesen