Dumme Sache

Wow, über ein Jahr ist mein letzter Eintrag her. Viel hat sich getan in dieser Zeit: alten Job gekündigt (was unbedingt notwendig war), ein paar Monate Nichts gemacht (was unbedingt notwendig war) und dann einen neuen tollen Job gefunden. Und da bin ich nun seit sechs Monaten. Viel Sitzen. Und ja, das hat dann doch ein paar negative Auswirkungen auf meinen Körper (abgesehen von den ohnehin schlechten Angewohnheiten wie Bier trinken und Rauchen – was ich jetzt schon extrem reduziert habe, will ich anmerken). Die ersten Monate im neuen Job waren zudem stressig, viel neues zu Lernen, viele neue Menschen und viele neue neue Aufgaben. Da habe ich den letzten Monaten den Sport etwas vernachlässigt und mich auch nicht ganz so gesund ernährt. Und das merke ich jetzt an den Kilos. Seit vergangenem Herbst sind derer 8 Kilogramm dazugekommen. Man könnte meinen soviel sei das nicht, aber ich merke es doch schon sehr.

Und weil ich es ohne Ziel nicht schaffe mich am Riemen zu reißen, muss eines her. Diesmal sind es zwei, denn in einer dummen Aktion habe ich gewettet 2020 einen Halbmarathon zu laufen. Damit stehen zwei sportliche Todos an für die ich fit werden muss.

12.07.2020 Großglockner Berglauf, um endlich unter 2 1/2 Stunden hochzukommen.

23.08.2020 Kärnten Läuft Halbmarathon (vielleicht auch nur der 1/4 Marathon, mal sehn)

Daher müssen jetzt die Kilos wieder runter, ich muss mir wieder einen etwas gesünderen Lebensstil angewöhnen, wieder regelmäßig warm essen und wieder die Schleckereien reduzieren. Und damit geht es im November los. Mindestens 3 Mal die Woche will ich wieder trainieren gehen und sobald der Schnee liegt geht es wieder auf die Pisten.

Die Kilogrammgrenze setze ich jetzt auf 79. Ich habe es 2017 geschafft deutlich unter 90 Kilogramm zu kommen. Jetzt will ich, wenn auch nur knapp unter 80 kommen. Sind 16 Kilogramm todo! Was ist das schon? Eine Million Zweihundertachtzigtausend Kalorien die einzusparen sind bis Ende Juni. Pah. Geht doch locker. Dafür habe ich ja eh 243 Tage Zeit.

Auf diesen Schock erst Mal ein Bier. Und Riffelchips!

Anders als beim letzten Mal

Genau zwei Monate ist es nun her, mein ernüchterndes Ergebnis vom Großglockner Berglauf 2018. Seitdem ist leider nicht viel geschehen. Wohl aus Frust, als auch aus Gleichgültigkeit, habe ich seitdem nichts mehr trainiert, abgesehen von einigen Bergtouren, die ich hier noch nachreichen werde.

Meine Motivation liegt vorerst brach und ich weiß momentan auch keinen Weg aus diesem Tief. Das Fitnessstudio habe ich vertraglich für 2 Monate pausiert, da ich im Hochsommer ohnehin keine Lust hatte dort zu schwitzen.

Damit werde ich nun wieder beginnen und hoffe, dass ich damit wieder in Fahrt komme. Für 2019 bin ich mir weiterhin noch nicht sicher, ob ich den Berglauf überhaupt noch einmal bestreiten sollte. Damit fehlt zumindest ein klares Ziel zur Selbstmotivation.

Andererseits bedeutet fit sein ja auch nicht nur einen Event erfolgreich abzuschließen, sondern einfach mehr Lebensqualität. Diesen langfristigen Zustand gilt es nun langsam wieder zu forcieren.

Generell, und das spüre ich ebenso, muss ich mein Zeitmanagement, meine beruflichen Aufgaben und Ziele und damit gemein meine (Achtung Bullshit Bingo) work-life-balance auf Spur bekommen.

Ich bin jedoch offen für Tipps mich selbst zu motivieren. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar.

Der Großglockner Berglauf 2018

Es hat wohl wieder nicht sollen sein. Wie schon 2016 ist das heurige Ergebnis ein für mich persönlich Peinliches. Nach dem ich vor 2 Jahren noch wegen Krämpfen aufgeben musste, konnte ich es zumindest heuer durchziehen. Eine Verbesserung meines ohnehin mäßigen Vorjahresergebnisses war aber nicht möglich und das obwohl es in den Trainings zuvor eigentlich super lief.

Zwei Tage später bin nun immer noch enttäuscht. Auf diesem Foto (via michi_medusa) bin ich an der letzten Labestation zu sehen. Da geht es nochmal ordentlich hoch. Immerhin hatte ich beim letzten Anstieg fast keine Krämpfe mehr. Nun, blöd gelaufen, denn Eines weiß ich ganz sicher, an der Fitness ist es diesmal nicht gescheitert. Eine persönliche Bestzeit wäre locker drin gewesen. Nächstes Jahr? Ich überlege mir jetzt vorerst einmal genau ob ich mir das nochmal antun will. Der Ehrgeiz dafür ist irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. Den muss ich bei Zeiten mal suchen gehen. Vielleicht muss ich aber auch nur einfach mal den Kopf freibekommen – denn schon Tage vor dem Start war der Wurm drin, auch psychisch.