Makernispitze (2.640 m)

Die Makernispitze kennt man zuweilen auch unter den Namen Magernigspitz, Magernig oder Maggernig.

Über eine asphaltierte Straße erreicht man das Sadnighaus. Dort lässt man das Auto stehen und wandert in den Talboden hinab und dann weiter das Tal hinein zur Auernigalm. Von dort beginnt ein gut ausgeschilderter Aufstieg relativ steil hinauf zur Burgstalleralm. Die erste Hürde ist damit geschafft und es geht entlang von Bächen und Kuhweiden etwas weniger steil weiter. Leise sein! Oben am breiten Bach, dann werdet ihr bestimmt ein paar Murmeltiere sehen. Weiter geht es zum Schobertörl.

Jetzt wird es wieder etwas steiler. Entlang auf mit Schotter und Geröll gespickten Wegen, werden innerhalb weniger Minuten viele Höhenmeter gemacht. Dabei ist Trittsicherheit gefragt. Ist dies geschafft geht es an der Flanke wieder ein paar Meter flach dahin bis ein letztes Schild den Weg Richtung Gipfel weist.

Der Weg dahin hat es noch einmal in sich. Er ist nicht mehr ganz so kräfteraubend wie der Antieg durch das Geröll, aber es zieht sich dennoch etwas. Ein kurze Stelle ist mit einem Seil gesichert um sich festzuhalten. Manchmal ist der Weg etwas ausgesetzt und verlangt ein paar längere Schritte.

Am Gipfel angekommen genießt man einen großartigen Ausblick. Zu sehen sind das untere Mölltal, die Lienzer Dolomiten, der Hochstein, die imposante Schobergruppe und der Großglockner.

Am Rückweg, derselbe Weg auf dem man den Gipfel erreicht hat, lohnt es sich vor dem Sadnighaus noch den Naturlehrpfad Astner Moos zu durchwandern.

Die Makernispitze ist ein vergleichsweise einfacher Berg. Dennoch sind die steilen Passagen nicht zu unterschätzen. Wie immer gilt Trittsicherheit; am Gipfel sollte man auch schwindelfrei sein. Geübte Wanderer, auch Kinder, sollten aber keine großen Probleme mit dem Aufstieg haben.

Route: Sadnighaus – Auernigalm – Burgstalleralm – Schobertörl – Makernispitze – Astner Moos

Länge: 9 Kilometer, auf ca. 820 Höhenmetern
Gehzeit: 5 Stunden (hin und retour über Astner Moos)

*Anm. zur Karte: Mein GPS Tracker hat gemogelt. Natürlich steigt man vom Gipel ab, wie man diesen erreicht hat.

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