Lied vom Scheitern

Vor einem Jahr war ich in Anbetracht des anstehenden Großglockner Berglaufes noch frohen Mutes. Am Wettkampftag machte mir bereits nach wenigen Kilometern ein Krampf im Waden einen Strich durch die Rechnung.

Heute weiß ich, das kam nicht von ungefähr. Ich ging damals etwas zu naiv an die Sache ran und dachte ein paar Mal schnelleren Fußes die Strecke abwandern würde schon reichen und hin und wieder ein paar Abschnitte etwas Laufen täte dem Grundspeed gut. Dem war leider nicht so.

Ich gestern :)
Ich gestern :)

Heuer habe ich zwar etwas verspätet, dafür aber intensiver mit dem Training begonnen. Ich laufe nun mittlerweile nach meinem Job öfters abends mal sponatan eineinhalb Stunden den Berg hoch und runter und bin dabei Welten schneller als noch vor einem Jahr. Dass das unter anderem auch damit zusammenhängt, dass ich über 10 Kilogramm weniger auf die Waage bringe ist mir klar. Ein Freund von mir sagt, 1 Kilogramm zu viel ist mindestens eine Minute die man auf der Strecke liegen lässt.

Morgen Freitag ist in dieser Hinsicht die erste Überprüfung meiner Leistungsfähigkeit. Am Abend werde ich zwei Drittel (aus gutem Grund noch nicht die ganze Strecke) der Laufstrecke ablaufen. Es geht vom Start in Heiligenblut über die Bricciuskapelle und die Trogalm hoch zum Margaritzenstausee. Das sind 8,6 Kilometer. Ich setzte mir jetzt persönlich kein Ziel aber habe so einen Richtwert im Kopf, den ich gerne schaffen würde.

T minus 23 Tage!

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